Rezepte zur Funktionssicherheit
Elastomer- und Thermoplast-Bauteile unterliegen Verschleiß durch Medien, Temperaturen, mechanische Beanspruchung oder Sonneneinstrahlung. Daher setzen wir auf eine eigene Werkstoffentwicklung zur Optimierung von Beständigkeit, Elastizität, Lebensdauer und Funktionssicherheit von Elastomer-Bauteilen. Die gemeinsam mit unseren Kunden erstellten Lastenhefte setzen wir in maßgeschneiderte Rezepturen um. Viele unserer Werkstoffe sind entsprechend den Materialnormen der großen Automobilhersteller getestet und freigegeben. In unserem Werkstoffentwicklungs-Labor führen wir dafür mechanisch-dynamische Prüfungen, Vulkanisations- und Verarbeitungstests durch. Für darüber hinausgehende Analysen kooperieren wir eng mit dem Deutschen Institut für Kautschuktechnik (DIK) in Hannover, zu dessen Gründungsmitgliedern die Jäger-Unternehmensgruppe zählt.

Überprüfung der Crimp- Verbindung an einer Pedalbaugruppe
Dämpfen
Für viele schwingungstechnische Anwendungen produziert die Jäger Automobil-Technik GmbH & Co. KG Bauteile aus Metall mit aufvulkanisiertem Elastomer in Form von Schienen, Puffern und Buchsen. Aus Kosten-, Gewichts- und Korrosionsgründen wird Metall zunehmend durch hochtemperaturbeständige Thermoplaste ersetzt. Chemisch-physikalische Direktverbunde von Elastomeren und Thermoplasten sind eine unserer Kernkompetenzen.

Ermittlung der Ausreißkräfte einer Messingbuchse aus einem Luftfederkolben
Dichten
Ergänzend zu den massiven Elastomer-Materialien lassen sich porige Werkstoffe wie Zellkautschuk, Moosgummi, PE und Silikonschaum hervorragend für unterschiedliche Anforderungen im KFZ-Innenraum sowie im Karosseriebereich verwenden.
Isolieren und Schützen
Neben gängigen Gummi- und Kunststoffqualitäten finden sich auch temperaturbeständige Dichtungs- und asbestfreie Isolationsmaterialien in der Werkstoffpalette. Auch ölbeständige, säure- und laugenfeste, UV-beständige und schwer entflammbare Materialien stehen zur Verfügung.

